Gastronomiebedarf

Crêpes – Die leckeren Teigkuchen in Europa

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Crêpes sind eine im Original französische – genauer gesagt – bretonische Spezialität, die sich schon lange über die französischen Ländergrenzen hinaus ausgebreitet hat und in zahlreichen internationalen Küchen zu finden sind.

Je nach Region und kulinarischer Kultur haben sich ganz neue und eigene Darreichungsformen der Pfannkuchen entwickelt. Auch in privaten Küchen sind die auf Bretonisch „krampouezhenn“ genannten Crêpes nicht mehr wegzudenken. Mit einem geeigneten Crêpes-Eisen, der Crêpiére, gelingen die leckeren Teigkuchen immer und begeistern junge und ältere Süßschnäbel.

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Artisten am Crêpemaker

Das Rezept für die leckeren Crêpes ist nicht allzu kompliziert. Je nach gewünschter Anzahl der Pfannkuchen die passende Menge an Eiern, Milch, Mehl und Salz verrühren und den Teig einige Minuten Quellen lassen. Je nach Geschmack kann noch ein wenig Mineralwasser hinzugegeben werden, damit die Crêpes luftiger werden. Die Zubereitung von Crêpes ist allerdings eine kleine Kunst, die beherrscht werden möchte.

Denn bei den „krampouezhenn“ handelt es sich um hauchdünne Pfannkuchen, die selbstverständlich eine gleichmäßige Dicke aufweisen müssen, wenn sie gelingen sollen. Allerdings ist der Teig in den meisten Fällen zu dickflüssig, so dass er sich von allein nicht gleichmäßig verteilt. Daher muss der Teig mit einem Teigrechen zügig auf der heißen, runden Platte des Crêpemakers verteilt werden. Mit etwas Übung gelingt dies jedoch schnell und man wird in der heimischen Küche rasch zu einem exzellenten Crêpes-Artisten.

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Süße Speisen aus dem Crêpemaker

Der zubereitete Grundteig der „krampouezhenn“ ist in der Regel neutral im Geschmack, so dass er die Basis für zahllose Crêpes-Variationen bildet, mit denen sich der kreative Koch je nach Geschmack austoben kann, ganz gleich, was ihm vorschwebt. Traditionell werden die dünnen Pfannkuchen als Grundlage für süße Speisen benutzt. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ob mit süßem Quark, Honig oder Konfitüre bestrichen und zusammengerollt, mit frischen oder eingekochten Früchten, mit kalter oder heißer Schokolade – Crêpes sind ein Paradies für Süßschnäbel, ganz gleich welchen Alters.

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Deftige Speisen aus dem Crêpemaker

Doch da sich die „krampouezhenn“ auch in Regionen ausgebreitet haben, in denen eher deftige Kost auf dem Speiseplan steht, wurden im Laufe der Zeit auch Crêpes-Varianten entwickelt, die den robusteren Gaumen erfreuen. So wurden beispielsweise in italienischen Regionen Crêpes entwickelt, die bereits in der Zubereitung einen Schuss Olivenöl erhalten, wodurch ein Aroma, das nach Sonne und Meer riecht, durch die Wohnung weht.. Bestrichen mit Frischkäse und eingerolltem Schinken, Käse, Fisch oder Gemüse machen den Crêpe zu einer handfesten Mahlzeit für Liebhaber der deftigen Küche. Ganz gleich, ob süß oder deftig, alles, was benötigt wird, ist ein wenig Kreativität beim Kochen und Freude an gutem Essen.

Bildnachweis: TantNata, Marit & Toomas Hinnosaar, condesign

Jonas Sonnenberg

Jonas Sonnenberg

Jonas unterstützt unser Team tatkräftig im Bereich Social-Media-Marketing und betreibt gewissenhaft unseren Blog. Vor allem die Fast-Food-Szene liegt im sehr am Herzen.

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1 Kommentar
  • Oliver Okt 17,2016 at 13:26

    Also ich stehe ja total auf Crepes, und das schon seit ich ein kleines Kind bin!

    Allerdings nur auf die süße Variante – mit den deftigen Crepes kann ich nicht ganz so viel anfangen…

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